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Guter Tourismus

20.09.2019: Der Blick in die Fränkische Landeszeitung zeigt, der Wahlkampf beginnt ganz offensichtlich mit dem Thema Tourismus. Die Diskussion zwischen den vermeintlichen Extrempolen „Quantität“ und „Qualität“ wird dabei auf wenige Schlagworte reduziert. Das Thema ist aber äußerst vielschichtig, es erfordert Kompetenz, den Blick über den Tellerrand und eine stetige Anpassung an die Bedürfnisse der vielen unterschiedlichen Gäste unserer Stadt. Die Frage, ob Busreisegruppen, die eng getaktet durch die Altstadt laufen und damit kaum Gelegenheit haben, Geschäfte zu besuchen, wirklich zur Wertschöpfung in der Stadt beitragen, ist daher berechtigt. Man erinnere sich auch an die Vielzahl der Touristenaussagen, dass Besuche in der Wörnitzstadt gerade deshalb so schön seien, weil Dinkelsbühl eben nicht völlig überlaufen ist.

Das eigentliche Thema einer langfristig funktionierenden Tourismuspolitik ist ein anderes. Die Angebote müssen stetig auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Touristen angepasst und erneuert werden. Der Tourismus ist im rasanten Wandel und bekanntlich ist das Bessere der Feind des Guten. Wir müssen daher genau wissen, was den Besucherinnen und Besuchern aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen wichtig ist! Was finden welche Gästegruppen interessant? Wo wollen Touristen mehr Informationen und was können sie als besondere Erinnerung aus Dinkelsbühl mitnehmen? 

Wussten Sie, das man vor sechzehn Jahren genau das in Dinkelsbühl machen wollte? Im Jahr 2003 richtete sich der Blick auf das Potenzial chinesischer Touristen. In einem „Netzwerk für die touristische und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Städte Feuchtwangen und Dinkelsbühl mit China und Ostasien“ lag die Priorität auf der „Informationssammlung und Analyse der Bedürfnisse chinesischer Touristen“. Ziel war die „Erarbeitung und Aufbereitung von Handlungsmodulen für Kultur, Tourismus und Wirtschaft“ im Sinne der „Nutzbarmachung der Ergebnisse durch Vorschläge z. B. für die Gastronomie“.

Ganz konkret: Man hatte damals richtigerweise erkannt, dass man ganz genau wissen muss, was die unterschiedlichen Besucherinnen und Besucher an Dinkelsbühl gut finden, welche Produkte sie kaufen würden, welche konkreten Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen sie haben. Dazu muss man die Gäste auch direkt fragen. Manchmal sind es nämlich nur Kleinigkeiten, deren Änderung aber große Wirkungen erzielen kann. Dieser fundierte und durchaus arbeitsintensive Ansatz ist in den zurückliegenden Jahren aber nicht nur mit Blick auf die chinesischen Touristen im Sande verlaufen. Eine konsequente Kundenorientierung, passgenaue Informationsangebote und die Nutzung von Synergieeffekten: das sind jetzt Themen, über die man reden muss, wenn man über die Zukunft des Dinkelsbühl-Tourismus sprechen will.

Dies ist die Informationsseite des Dinkelsbühler Oberbürgermeisterkandidaten Holger Göttler. Bitte unterstützen auch Sie meine Kandidatur mit Ihrer Stimme bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020. Vielen Dank!

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